Freitag, 13. November 2009

Wir erklären Dir das Internet.

Internet erklärt man am Besten mit Hilfe all derer, die sich darin aufhalten. Sich auskennen. Die Spaß damit haben und vielleicht auch damit arbeiten.
Hier setzen nun Erklärungsversuche an, um Dir das Internet in all seiner Pracht vorbei zu bringen. Du wirst sehen, Internet ist so ziemlich alles und auch wieder nichts.
Nun denn:

Kommentare:

  1. Hallo. Das Internet ist das, was man sucht. Irgendwann finden einen die Sachen dann. Es gibt Sachen, die sind nicht so gut, und es gibt Sachen, die sind sehr gut. Das erfährt man dann auf Twitter.

    Viel Spaß und alles Gute.

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  2. Internet ist wie das Leben, riecht aber besser. Außer man sitzt auf dem Klo.

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  3. Das Internet ist mindestens die Möglichkeit zu Kommunikation, Information und Wissen.

    Im besten Fall aber ist es die Möglichkeit auf Träume und Zukunft und das Versprechen nie wieder ganz alleine sein zu müssen.

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  4. Das Internet ist wie eine riesige, schillernde Metropole. Ein lärmender Kosmos aus Menschen und Produkten. Verseucht von Werbung und durchzogen von Krimineller Energie. Aber wenn man immer schön bei seinen Freunden bleibt und sich nicht allzu häufig in die finsteren Seitengassen verirrt, da wo die halbseidenen Verlockungen warten, dann kann es auch richtig kuschelig sein. Und egal wie alt man ist – es ist nie zu spät für einen kleinen Ausflug ...

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  5. Liebe unbekannte Großtante der Hilliknixbix,

    wir pflegen hier im Netz ein Sprüchlein: "we're from teh internets". Das ist zweierlei: es ist englisch und es ist falsch. Die falsche Schreibweise soll irgendwas ausdrücken. Vermutlich, dass es sich um Amateure handelt, die es dominieren.

    Videos veröffentlichen, Texte schreiben und verbreiten, Nachrichten produzieren, an der Öffentlichkeit teilnehmen. All das tun nicht mehr nur Journalisten und Privatfernsehanstalten, sondern jeder, der Lust dazu hat.

    Das hört sich jetzt sicherlich wie ein riesiges Chaos an. Jeder schreibt, spricht und filmt in der Gegend herum, ein einziges Gewusel. Das ist so falsch nicht. Aber nur wenn man es von außen betrachtet. Von innen ist es nämlich ganz toll. Nämlich dann, wenn man sich aus dem riesigen Wust an Informationen nur jene herauspickt, die einen wirklich interessieren. Und das geht im Internet viel besser, als irgendwo anders.

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  6. Liebe Marga,

    als Tochter eines 28er Jahrgangs freue ich mich ganz besonders Dir meine Sicht des Internets zu geben.

    Kennst du das: Nachts zum Sternenhimmel hinauf schauen und dich ganz klein fühlen? So kann das Internet auch erst einmal wirken. Riesig und so viel was du dort tun kannst. Aber dann ist es bald nicht mehr wie der Sternenhimmel. Der bleibt immer riesig, ewig und unerklärlich, das Internet aber nicht. Das Internet ist logisch, begrenzt und viel einfach als du denkst. Ein paar Knöpfe hier, ein paar Knöpfe da, ein paar sinnvolle Seiten gespeichert und schon wird die Welt klein und kommt zu dir in die Stube. Du kannst die Welt bereisen, du kannst Fragen ganz schnell beantworten lassen und du kannst hier deine Geschichte schreiben. Ich hoffe, du wirst das tun und ich habe bald eine Menge zu lesen.

    Alles Liebe!

    Carmen

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  7. Dieset Internet is wie Freunde treffen, nur alle uff einma in eena janz großen Halle, dafür aber mit ohne ankieken. Und dit Beste daran is, dass man ooch einfaa ma so sein kann, wie man wirklee is und nich sein muss, wie man soll. Außerdem is die Halle ooch gleichzeitee noch Post, Auskunft, Kino, Einkoofszentrum, Galerie, Kochbuch und Bibliothek. Und dit jibt imma die passende Musik im Hintergrund, die kann man sich selber auswünschen. Manchma macht dieset Internet janz doll glücklich, manchma aber ooch, dass man weinen muss. Und wenn man 'n schlauet Kerlchen is und weeß wo man kieken muss, dann jibtet ooch Vanilleeis. Mit Soße. Und dit kommt sojar inna halben Stunde nach Hause.

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  8. liebe frau marga,
    ich habe auch keine ahnung, was das internet ist. vor allem einmal das beste lexikon der welt, und adressbuch, und ding, wo man sich häuser und strassen ansehen kann, in denen man noch nie war.es ist aber auch ein cafe in das man gehen kann , ohne das haus zu verlassen,mit leuten reden, die man nie angesprochen hätte in der richtigen welt.apropos welt: das internet ist die bessere welt, denn alles was man nicht mag, kann man einfach ausblenden. und dann ist es dazu da, dass ich ihnen einfach alles liebe wünschen kann, ohne sie zu kennen. ihre sibylle Berg

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  9. Hallo,

    um Internet mit herkömmlichen Vokabeln zu beschreiben: Es ist so, als würde man gleichzeitig in einer Kneipe sitzen, Zeitung lesen, Telefonieren, Kaffee trinken, in einer Bibliothek stehen, Bahnfahren, Briefe schreiben. Manchmal klappt das auch.

    Viele Grüße!

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  10. Sagen wir mal so: ohne das Internet hätte ich dich jetzt nicht kennengelernt...

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  11. Das Internet ist einfach großartig. Unendlich viele Möglichkeiten, und alles passt auf einen kleinen Bildschirm. Unendliche Möglichkeiten, für alle.

    Das ist gut, weil jeder seine Beiträge einstellen kann, es gibt quasi keine Torwächter mehr, die auf irgendeine Weise vorfiltern, man braucht keine Verlage, man braucht keine großen Mittel, und kann trotzdem gehört werden. Es bedeutet aber auch, dass Leute eine Stimme haben, von denen viele lieber nichts hören würden: Kriminelle versuchen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, Nazis äußern ihre Meinung, es werden auch mal Bombenbauanleitungen veröffentlicht.

    Das ist der Preis der Freiheit. Die "Internet-Bevölkerung" meint: Es ist es wert.

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  12. das internet ist ihre gemischte tüte. sie müssen erst ein wenig probieren, um zu wissen was ihnen schmeckt, aber dann, wenn sie's gefunden haben, dann ist es köstlich. (ab und an beißt man dann doch aus versehen auf was geschmackloses, aber die vorteile überwiegen)

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  13. Ohne das Internet säßen wir zwar nicht mehr auf den Bäumen. Unser Leben heute wäre nicht schlechter als unser Leben 1985, leichter ist es jedoch geworden. Es hilft einem, Dinge zu organisieren, Freunde zu finden und zu suchen und wieder zu finden. Es hilft einem, Horizonte zu erweitern. Es verknüpft Menschen überall auf dem Globus bei bestimmten Themen, Meinungen oder Interessen. Die Freiheit und Aufklärung hat mit dem Internet ihre letztendliche Stufe erreicht. Natürlich gibt es auch schlechte Seiten des Internets (was sich durchaus wörtlich verstehen lässt), doch solange man diese nicht gezielt sucht (und davon rät jeder ab), kann man sie auch nicht finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nur auf ausgetretenen Wegen des Internets schlendern sollte, im Gegenteil.
    Man sollte experimentieren, sich anderen öffnen, kreativ und frei sein! Das Internet bietet zu all dem Möglichkeit und deshalb schätze ich es so sehr!

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  14. Das Internet ist eine Bereicherung. Ich kann ohne Fernseher leben, aber nicht ohne Internet. Hier stelle ich mir meine Informationen selber zusammen, lese die Texte, die mich interessieren, schaue die Filmchen, die ich gut finde, sehe mir Fotos an, die mich interessieren oder starte witzige Kunstprojekte, die womöglich jemand anderes nett findet.

    Die echte Interaktion zwischen kommunikativen und kreativen Köpfen ist genau das, was das Internet so interessant macht.

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  15. Eine riesen Zeitverschwendung und Wichsvorlagen für die Jungs. Das ist das Internet.

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  16. Das Internet, liebe Marga, wird oft als nichts anderes als eine große, sehr dicke Zeitung bezeichnet. Man kann Nachrichten lesen, man kann Termine finden, man kann andere Menschen kennen lernen, wenn mal bei den Kontaktanzeigen schaut. Das Internet kann aber mehr.
    Das Internet kann Ihnen sagen, wo ihre Enkelin gerade ist. Ob es ihr gut geht. Es kann Ihnen helfen, Geschenke zu finden und zu kaufen. Es kann Ihnen dabei helfen Menschen zu finden, die Sie lange nicht mehr gesehen haben. Es kann dabei helfen, dass Freunde sie wiederfinden können, wenn sie auf der Suche nach Ihnen sind. Es kann Ihnen viele, schöne Dinge geben. Deswegen sollten sie dem Internet mal eine Chance geben.

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  17. Das Internet ist eine Vorrichtung zur schnellen, massenhaften Verbreitung von Katzenfotos. So, fertig erklärt.

    http://icanhascheezburger.files.wordpress.com/2008/07/funny-pictures-cat-teaches-you-the-internet.jpg

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  18. Das Internet muss man sich so vorstellen: alle sind mit allen verbunden und zwar permanent. Als ob alle mit allen immer telefonieren würden.

    Allerdings reden sie nicht, sondern sie schreiben. Da man ja nun nicht alles parallel lesen kann, werden die Texte (oder Bilder, Videos, Musik) abgelegt an bestimmten Orten. Sowas ähnliches wie Schwarze Bretter. Diese kann man sich vermittels dieser Computerdinger anschauen. Tut mir leid, aber ohne diese Kiste mit Bildschirm, Tastatur und Maus geht es nicht. Ohne Telefon kann man ja auch nicht telefonieren.

    Von diesen Orten gibt es inzwischen Millionen und aber Millionen, einige sind riesig wie Hochhäuser, andere kleiner geraten. Das gute ist: Man kann ziemlich bequem suchen, wo was zu finden. Und das beste: man kann selbst ein Schwarzes Brett anlegen und seine Texte, sein Wissen, seine Gedanken dort ablegen. Auf vielen Orten kann man auch seine Meinung hinterlassen über das, was man dort vorfindet.

    Kurzum: das Internet ist ein riesiges Sammelsurium geworden all dessen, was sich Menschen jemals ausgedacht haben oder grade ausdenken. Nicht alles gefällt einem dort in diesem Internet, klar, wie einem auch viele Menschen nicht gefallen. Nur normalerweise erfährt man ja gar nicht, was diese Stinkbolzen so im Kopf haben. Das ist nun anders. Aber keine Sorge: mit der Zeit lernt man auch, diesen Mist zu vermeiden. Denn leider kann man im INternet nichts löschen. Was drin ist, ist erstmal drin.

    Trotzdem: Wer das Leben liebt und neugierig ist auf Menschen, der wird viel Spaß im Internet haben, weil man die ganze Welt anschauen kann. Und mit ihr in Kontakt treten kann. Wer hingegen die Welt eher hasst, ja, der wird auch im Internet keinen Spaß haben.

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  19. Das Internet, liebe Marga, ist irgendwie ein bisschen wie Fernsehen. Man sitzt vor einem Bildschirm und schaut, was es da so zu sehen gibt. Und zu sehen gibt es die ganze Welt und noch viel mehr. Oder eben weniger, ganz wie man eben will.

    Manchmal ist das alles ein wenig verrückt, aber was es sicher nie ist: unpersönlich oder annoym. Im Internet menschelt es ganz enorm. Das kann auch anstrengen, aber auch ganz wunderbare Dinge mit sich bringen. Denn wenn man sich mit den Menschen, die man im Netz mag, dann irgendwann einmal doch in Echt trifft, stellt man meistens fest, dass man sich auch hier mindestens genauso nett findet.

    Und manchmal, mit ganz, ganz viel Glück, findet man auch Liebe, aber das ist dann schon ein kleines Wunder.

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  20. Das Internet ist Hades und Eylsium. Praktischerweise direkt nebeneinander.

    Hier gibt es viel Sodom und noch mehr Gomorrha und auch ein bisschen "Die spinnen, die Römer!"

    Aber es gibt auch viele Herzen, die irgendwie am rechten Fleck sitzen, unzählige kluge, freundliche und gebildete Menschen, mit denen man sprechen kann, ohne mit ihnen zu sprechen. Virtuell. Aphysisch gewissermaßen.
    Die einen trotzdem bereichern, inspirieren, rühren, weiterbilden, zum Lachen oder auch zum Weinen bringen. Und in die man sich manchmal sogar verlieben kann.

    Das Internet ist einfach alles. Die größte Bibliothek, die verrufenste Hafenspelunke, der schillerndste Nachtclub, die bunteste Blumenwiese, der schönste Luftballon, die dunkelste Ecke im Park und das lauteste Rockkonzert.

    Ich wäre nur halb ohne das Internet. In jeder Hinsicht.

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  21. Das Internet, liebe Marga, ist eine sehr besondere Errungenschaft, ohne die viele Herzen kälter, viele Köpfe leerer und einige Geldbeutel voller wären.
    Es kann süchtig machen, dieses Internet, weil man immerzu nachschauen will, was wohl Neues passiert ist. Dadurch läuft man manchmal Gefahr, die noch wichtigeren Dinge zu vernachlässigen.
    Aber natürlich macht es auch viel Freude. Ich zum Beispiel habe in den letzten 10 Jahren alle meine Freunde und Bekannten im Internet kennengelernt. Ich habe die Liebe meines Lebens dort gefunden und auch wieder verloren.

    Das Internet ist also wie das richtige Leben, nur viereckig.

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  22. Liebe Marga,

    es gibt kein Internet.
    Wie du siehst, glauben trotzdem viele daran. Vernunft ist halt nicht alles.

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  23. Also. Das Internet ist wie ein Raum. Ein Raum ohne Wände, größer als Afrika, irgendwo zwischen Himmel und Hölle und so weit wie unser Universum, mindestens. Nicht alles und alle hier sind immer nett und die Gefahren bei der Reise durchs Internet nicht gering, dennoch kann man, wenn man auf sich aufpasst beim Lesen, Schauen, Staunen vieles von und über andere lernen. Am meisten über sich selbst. Den Mann, den ich liebe, habe ich hier getroffen. Ist das nicht schön?

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  24. Guten Abend, sehr geehrte Großtante von Hilli!

    Das Internet ist sicher all das, was die lieben Vorschreiber schon geschrieben haben. Und es ist verändernd, verwirrend und verbindend.

    So hätte ich heute Morgen nie gedacht, dass ich jetzt einer 90jährigen Dame etwas über das Internet schreiben darf, was mich etwas verwirrt, uns aber ohne Zweifel verbindet.

    Ich weiß nicht, wie das Internet die Menschheit verändern wird, aber was ich weiß:

    Es wird. Und es wird nicht mehr weggehen, solange wir da sind.

    Und das hat auch etwas Beruhigendes.

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  25. Guten Tag,
    das Internet ist eine Infrastruktur vernetzter Computer, die die vielfältigsten Möglichkeiten der Kommunikation, des Austauschs und auch der Kontrolle ermöglicht. Diese Infrastruktur ist dezentral, was gut ist. Wie wir Menschen diese Technik nutzen ist so vielfältig, wie die Menschheit. Eines aber hat sich seit vielen Jahren der Internetnutzung für mich gefestigt: das Internet spiegelt das Menschliche. Gute Seiten, wie schlechte Seiten. Und es spiegelt einen selber. Wenn man sich streiten möchte, findet man ein streitbares Gegenüber. Ist man hilfsbereit und offen, kann es sein, dass man Gleichgesinnte findet. Das Internet ist eine sich selbstregulierende, chaotische Abbildung von Wissen und Menschlichkeit, Kommerz, Idealismus, Dummheit, Liebe, Hass, und und und.

    Verwirrend in der Vielfältigkeit, gleichzeitig für mich zum wichtigsten Medium geworden.

    Ich wünsche sehr viel Spass und erhellende Momente bei der Erkundung dieses neuen Terrains!

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  26. Werte Frau Marga,

    einem Menschen mit Ihrer Lebenserfahrung etwas erklären zu wollen ist in meinen Augen anmaßend. Daher würde ich einfach sagen: Sie sind 90 Jahre durch die Welt gekommen, ohne zu wissen, was das Internet ist - da werden Sie es die nächsten 20 Jahre auch noch aushalten.
    Falls Sie zu den quengeligen älteren Herrschaften gehören, die unbedingt eine Antwort haben wollen, nun gut, auch da möchte ich mich dann nicht querstellen.
    Letztendlich ist das Internet genau das, was Sie in den jeweiligen Jahrzehnten an zeitung, Radio und Fernsehen gestört hat. Es ist auf der einen Seite die Möglichkeit, auch mal dazwischenreden zu können - und auf der anderen Seite allerdings auch die tatsache, dass jeder andauernd dazwischen redet.
    Ich hoffe, Sie haben so viele interessante Geschichten zu erzählen, dass die jungen Menschen Ihnen gebannt an den Lippen hängen.

    Herzliche Grüße,

    der Ihre
    @schlenzalot

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  27. Liebe Marga,

    „Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte…

    … würde ich das nächste Mal versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich wäre verrückter… Ich würde mehr Risiken eingehen. Ich würde mehr Berge besteigen, in mehr Flüssen schwimmen und mehr Sonnenuntergänge betrachten… Ich würde mehr wirkliche Schwierigkeiten haben und weniger eingebildete. Wissen Sie, ich bin eine der Personen, die vorausschauend leben und gesund und vernünftig, Stunde um Stunde, Tag für Tag. Oh, ich hatte meine Momente und, wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, hätte ich mehr von ihnen. Tatsächlich würde ich versuchen, nichts anderes zu haben. Einfach Momente, einen nach dem anderen, anstatt jeden Tag so viele Jahre im Voraus zu leben. Ich war eine von den Leuten, die nirgendwo hingehen ohne Thermometer, Thermosflasche, Gurgelwasser, Regenmantel und Fallschirm. Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, würde ich herumkommen und Dinge tun und leichter reisen, als ich es getan habe.

    Wenn ich mein Leben noch einmal zu leben hätte, würde ich im Frühling beginnen, barfuß zu gehen und bis in den Herbst so bleiben… Ich würde keine solchen guten Noten bekommen, außer durch Zufall. Ich würde mehr Karussell fahren. Ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.“

    Diese Worte werden Nadine Stair aus Kentucky zugeschrieben. Sie soll sie – je nach Quelle – im Alter von 85 oder 87 in einer Art Lebensrückblick gesprochen haben. Vom Internet hat sie nichts gesagt. Der Grund dafür ist nicht überliefert. Kannte sie es vielleicht nicht, oder war es ihr nicht der Erwähnung wert?

    Nun, eines scheint mir gewiss: Wenn ich dereinst mein Leben Revue passieren lassen werde, dann werde ich gewiss nicht denken: Also dieses Internet...

    Nein - dann werde ich an die Menschen denken, die mein Leben bereichert haben und an Erlebnisse, die mich mit diesen Menschen verbinden. Über den möglichen Nutzen, den Sinn und Unsinn des Internets haben meine Vorposter (so nennt man die Jungs und Mädels, deren Wortbeiträge über dem meinigen zu lesen sind) bereits einige bemerkenswert kluge Worte verfasst.

    Erleben können sie das Internet gemeinsam mit ihrer von uns allen sehr geschätzten Großnichte am besten, wenn sie es mit ihr ein bisschen „durchstöbern“. Alles in diesem Internet hat eine Adresse – wie die Menschen, die sie kennen. Eine solche Adresse ist z.B.

    http://www.youtube.com/watch?v=DelJrP3P7tA

    Ihre Großnichte kann ihnen zeigen, wie sie das Ziel dieser Adresse besuchen können. Und sie ist bestimmt so lieb, Ihnen zu übersetzen, was gesprochen wird. Um das Gefühl gemeinsam zu erleben, bedarf es dieser Übersetzung vermutlich gar nicht. So hätte das Internet möglicherweise auch Nadine Stair gefallen.

    Vielleicht bittet Ihre Großnichte ihre Internet-Freunde (z.B. über Twitter) darum, Ihnen jeweils eine Adresse im Internet zu verraten, die ihnen besonders viel bedeutet, die sie bewegt, die sie traurig oder fröhlich macht…

    Wenn sie einige dieser Adressen gemeinsam mit Ihrer Großnichte besucht haben, vielleicht gemeinsam ein paar Tränen vergossen haben oder gemeinsam laut gelacht haben, dann hat dieser „Tag im Internet“ eine gute Chance dabei zu sein, wenn sie sich eines Tages – in vielen, vielen Jahren – Gedanken über die „Momente“ in ihrem Leben machen.

    Mit lieben, herzlich warmen Grüßen, Oli

    P.S. Dieses Internet lässt sich auch mit einem leckeren Stück Schokokuchen oder ähnlichem hervorragend erkunden. :-)

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  28. Liebe Marga,

    das Internet, das ist genau das, was Du daraus machst.
    Das Internet ist - wenn Du eine stabile Verbindung hast - rund um die Uhr verfügbar.
    Alles, was Dich je interessiert hast, kannst du im Idealfall hier erfahren - denn die Menschen kommen hier her, um ihr Wissen zu teilen.
    Du kannst die Lebensgeschichten fremder Menschen lesen, die Du noch nie gesehen hast - und Du kannst hier Deine eigene Lebensgeschichte erzählen.
    Du kannst die Menschen treffen, die Dir wirklich nahe stehen, ihre Bilder betrachten, ihnen Nachrichten schicken und mit ihnen im Kontakt bleiben - noch leichter als per Telefon oder per Brief.

    Das Internet, das ist nicht von Maschinen gemacht, sondern von Menschen - für Menschen.
    Und wenn Du willst, gehörst Du ab jetzt dazu.
    Willkommen.

    Alles Liebe zum Geburtstag -
    Sue

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  29. Das Internet ist wie Zeitung, Buch, Fernseher und Telefon (und noch ein paar andere Gegenstände) -- alles auf einmal. Was man damit macht bleibt jedem selbst überlassen. Nur eins ist sicher; das Internet geht nicht wieder weg.

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  30. Liebe Marga,

    wenn Du es bis hierhin geschafft hast, solltest Du mindestens eine Ahnung davon haben, was das Internet ist, was es kann und was es sein soll. All den netten Menschen, die Dir geschrieben haben, kann ich in dieser Hinsicht nichts hinzufügen.

    Ich möchte Dir aber sagen, dass Du ein sehr besonderer Mensch sein musst, wenn sich die Susanne ein so tolles Geburtstagsgeschenk einfallen lässt; sie ist nämlich auch ein sehr besonderer Mensch. Wann wäre es Dir je passiert, dass so viele Menschen, die Du nicht kennst und die Dich nicht kennen, sich etwas Zeit für Dich nehmen, indem sie Dir persönlich schreiben? Das Internet ist voll von diesen Menschen. Und weil das Internet einen immer größer werdender Ausschnitt der Welt widerspiegelt, wie Du sie kennst, sollte Dir das ebenso viel Hoffnung geben wie mir.

    Marga, ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zum Geburtstag, ich wünsche Dir herzlich vie Glück, und ich gratuliere Dir zu einer Großnichte, die sich Dir mit diesem Geschenk in einer Weise zuwendet, wie das für Großnichten keineswegs selbstverständlich ist. Ich hoffe sehr, Du bist ein glücklicher Mensch.

    Marlon

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  31. Liebe Frau Marga,

    Sie möchten sich vorstellen können, was dieses Internet ist? Manchmal wüsste ich das auch gern. Das ist nämlich gar nicht so einfach, weil das Internet sich dauernd verändert. Pulsierend und wabernd immer weiter wächst. Weil Menschen es nutzen. Dabei ist 'nutzen' eigentlich der falsche Begriff. Denn das Internet, das ist bunt, laut, aufregend und vor allem: immer wieder überraschend.

    Man nutzt es nicht, man ist ein Teil davon. Das Internet ist voll mit Menschen, Stimmungen und Meinungen. Denn Menschen sind das, was das Internet und seinen Inhalt ausmacht. Sie erzählen uns ihre Geschichten, manchmal ein ganzes Leben. Sie zeigen mir Dinge, die sie mögen. Sie erklären mir all' das, was ich allein nicht verstehe. Wenn ich eine Frage habe, dann kann ich sicher sein, irgendwo da im Internet finde ich Menschen, die mir eine Antwort geben können.

    So können Sie sich z.B. von fast jedem Ort dieser Welt ansehen, wie es dort so ist. Wenn es bei uns kalt und trist ist, können wir uns Bilder aus einem blühenden japanischen Garten ansehen. Weil ihn jemand fotografiert und die Bilder ins Internet gestellt hat. Vielleicht erzählt er oder sie noch ein bisschen was zu diesem Garten. Vielleicht auch, warum er diesen Ort mag. So kommen die Geschichten aus diesem so weit entfernten Garten einfach zu Ihnen und zu mir. Asien, Afrika oder Castrop-Rauxel, ganz egal. Es ist alles nur wenige Klicks entfernt.

    Das Internet lässt Entfernungen ganz winzig werden. Ich habe die besten Reiseleiter der Welt, weil es die Menschen sind, die mir ihre ganz persönlichen Geschichten zu ihrer Heimat erzählen. Dinge, die ich wahrscheinlich sonst nie erfahren würde.

    Und wenn es dieses Internet nicht geben würde, dann könnte ich Ihnen jetzt nicht erzählen, wie sehr ich es mag. Diese riesige Welt, nur einen Klick entfernt. Mit Menschen, die mich zum lachen bringen. Die mich ganz unerwartet staunen lassen. Manchmal vielleicht auch weinen.
    Wie wunderbar ich es finde, mir furchtbar alberne Comics und Zeichnungen ansehen zu können, die jemand liebevoll gezeichnet hat. Es werden Geschichten erzählt, Romane geschrieben, gedichtet. All die verschiedenen Interessen, die Menschen eben so haben, die zeigen sie im Internet. Es wird gestrickt, gebastelt, genäht. Einige kochen und teilen ihre Rezepte miteinander. Die einfachen Dinge und Hobbys finden sich genauso, wie die Informationen, Berichte und Diskussionen rund um Politik, Sport und das Tagesgeschehen. Was Menschen beschäftigt, das findet sich im Internet. Denn niemand entscheidet, was relevant ist. Das ist, was das Internet ausmacht.

    Aber das Internet ist nicht nur, was Sie auf einem Monitor zu Hause betrachten. Der schönste Moment ist nämlich dann, wenn Sie die Menschen treffen, mit denen Sie gemeinsame Interessen teilen. Mit denen Sie geplaudert, gelacht und gestaunt haben. Dann sitzt man plötzlich zusammen an einem echten Tisch, trinkt Kaffee oder Bier und stellt fest, dass Menschen schon sehr prima sind. Dafür mag ich dieses Internet und ich hoffe, es wird Ihnen gefallen und Spass machen.

    Ein herzliches Glück auf! aus dem Ruhrgebiet,
    Nika

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  32. Liebe Marga,

    herzlichen Glückwunsch: zu 90 Jahren Leben, der Großnichte und nun auch noch uns. :-)

    Das Internet ist der große Tisch in der Küche, mit vielen Stühlen, noch mehr Menschen, noch mehr Charakteren.

    Die gekochte Suppe schmeckt oft ganz großartig, meistens will man mehr, man lauscht den Geschichten, den Tränen und dem Lachen. Man erfährt von Problemen, Gedanken, Ideen, dem Leben, dem Tod, der Liebe und manchmal ein neues Rezept für den Schokoladenpudding.

    Die Gäste sind hier, der Tisch gedeckt und für dich ein Ehrenplatz reserviert. Willkommen!

    Lieben Gruß
    Mia

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  33. chère marga,

    wenn ich das internet verstehen soll, komme ich immer an meine grenzen.
    für mich ist das internet am ehesten wie ein abbild unseres universums: es dehnt sich aus, pulsiert, atmet und lebt, es ist unendlich. ein einziges wunderwerk. alles, was sie von dieser erde, diesem universum kennen, können sie virtuell und doch ganz real im internet finden und so ziemlich alles, was sie noch nicht kennen, auch.
    jeder, der etwas ins internet schreibt, steht auf einer bühne. und jeder, der das internet besuchen kommt, kann sich aussuchen, wem er zuhören, wen er sehen, wen er lesen will, wen er erfühlen will. nur anfassen, das geht nicht.

    dort, wo ich mich im internet aufhalte, habe ich wunderbare menschen kennen lernen dürfen. menschen, die sich für respekt, achtung und zuneigung zwischen den menschen einsetzen. menschen, die dabei genauso ihre macken und schlechten angewohnheiten haben, ihre launen und dunklen seiten. aber bei denen die liebenswürdigen überwiegen. hier im internet bin ich zum ersten mal im leben menschen begegnet, die bereit waren, mich vorbehaltlos als die anzunehmen, die ich bin. das hat mir den mut gegeben, einigen davon auch physisch zu begegnen, sie in mein herz und in mein leben zu lassen.
    und vor allem haben mir die menschen aus meinem internet mut gemacht, mich wieder für das leben und die menschen zu interessieren. mut gemacht, daran zu glauben, was ich bin und wer ich sein will. mut, zu mir zu stehen. nicht nur im internet, sondern auch im sogenannten echten leben.
    ganz oft bin ich sprachlos berührt von all dem, was mir andere menschen von sich zeigen. ich kann ohne internet leben, aber ich möchte es nicht mehr. es bereichert mein leben und es sorgt mit seinen bewohnern gerade dafür, dass einer meiner lebensträume in erfüllung geht.
    was pippi langstrumpf singt, gilt auch für das internet: "ich mach mir die welt, widdewidde wie sie mir gefällt."
    ich freue mich darauf, ihre welt kennen zu lernen!
    herzlich,
    lea adami
    (@poetin auf twitter, dem ort im internet, von dem aus uns ihre großnichte zu ihrer margabühne eingeladen hat)

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  34. Werte Frau Marga,

    Links (Verweise auf andere Webseiten) sind das Salz in der Suppe des Internets. So wie dieser hier.

    Viel Spaß hier.

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  35. Das Internet ist der Weg auf dem man das Ziel aus den Augen verliert.

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  36. Das ist Internet ist ein wenig von allem. Es ist ein wenig Schule des Lebens, naja, sagen wir es ist ein paar Klassenzimmer und es ist der Hort des Bösen. Es ist Ruheraum und gleichzeitig das Krachzimmer zum Austoben. Es ist Wissens- und Jauchegrube. Es kann eine gute Grundlage sein oder doppelter Boden. Das Internet hat trotz- und ausserdem viele Freunde. Aber die sieht man meistens nicht. Es ist ein guter Zuhörer und vergisst niemals etwas. Es ist ebenso geschwätzig, wie aufmerksam. Wenn Du dem Internet das geheime Rezept Deines Apfelstreuselkuchen anvertraust, wird es dem nächstbesten, der danach fragt, Auskunft darüber geben. Andererseits hilft es Dir aber auch bereitwillig, die schnellste Zugverbindungen zu Deiner HilliKnixibix zu erfahren. Das Internet zeigt Dir Texte, Bilder, Musik und Filme, wenn Du es richtig danach fragst. Das Internet ist alles, was Du wissen willst. Und ein paar Freunde des Internet sind zudem auch noch ganz nett. Manchmal.

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  37. die einzig wahre erklärung für das internet kommt vom wdr:

    http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=84

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  38. das internet ist größer als alles was man sich vorstellen kann, außer dem universum, der liebe, der angst und das was die leute gott nennen.

    das internet ist so gut und so böse wie die menschen, die es erschaffen haben und für alle denkbaren zwecke benutzen.

    man kann eigentlich alles auch im internet machen, was man sonst machen will. man muss täglich erfahrungen damit machen.

    es gibt menschen, maschinen und informationen zu entdecken.

    man versteht es jeden tag besser und niemals ganz.

    für jeden ist das internet ein bißchen etwas anderes. finde und mache dir selbst dein eigenes. fang heute an.

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  39. Liebe Marga,

    das Internet, das haben jetzt schon sehr viele vor mir geschrieben, ist alles, was wir, die wir es benutzen, dort hineingeben.

    Und wenn man das sucht, findet man hier Rezepte für die leckersten Pfannkuchen, Musik für jede Stimmung, schöne Worte von Bekannten und Unbekannten. Und manchmal findet man auch Freunde und Bekannte hier, so wie wir hier alle auch Susanne kennengelernt haben.

    Ich wünsche Dir einen schönen 90. Geburtstag und viel Spaß bei Deinem Ausflug hier im Internet.

    Isabell

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  40. Sehr verehrte Marga,

    das Internet lässt uns die Menschen verstehen, die wir vorher nicht gekannt haben. Sie zeigt uns Länder, von denen wir nur träumten. Aber wo Chance ist, ist auch Risiko. Aber es wäre vermessen, eine so erfahrene Dame belehren zu wollen. Alles Gute für die kommenden 90 Jahre.
    Frankagu

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  41. Liebe Marga,

    eigentlich haben alle Leute vor mir schon bestens erklärt, was das Internet ist. So wie dieser Kommentare hier, die dir alle versuchen zu erklären, womit sie so viel Zeit verbringen, wofür sie so viel Leidenschaft aufbringen, genauso ist das Internet.

    Das ist ein Ort der Leidenschaften. Helle und dunkle, aber niemand macht etwas in diesem Netz, wenn er es nicht aus Leidenschaft tut. Sieh dir diese bunte Auswahl an Leuten an, die versuchen dir zu erklären, was das Netz ist, was diese Technik ist, die sie so bewegt:

    DAS, liebe Marga, ist das Internet. Ich kann mit Menschen auf der ganzen Welt verbunden sein, mit ihnen lachen, mit ihnen staunen, mich mit ihnen ärgern. Das Internet ist so wie das erste Mal in seinem Leben Schokolade essen, nur das es länger anhält.

    Und jetzt viel Spass und ich freu mich auf deine Erzählungen, denn ob du es weisst oder nicht: Du bist jetzt schon längst ein Teil dieser Welt, du bist ein Teil des Internets.

    Herzlich Willkommen!

    Liebe Grüße,
    Nilz.

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  42. Meine Liebe,
    ich werde ja selbst bald 90 und weiss es auch nicht so genau. Es macht aber Spass!

    Mit einem Hamburger Abendgruss
    Nehmer

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  43. Das schönste am internet ist, dass es einem die Angst vor dem alt werden nimmt. Denn auch wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, oder schlecht hört, das klappt immer noch prima mit dem internet.
    Man kann spielen, sprechen (das nennt sich chatten im internet), tolle Fotos und Filme gucken,lernen (Kochtips, Sprachen usw.), Zeitung lesen, nie ist einem langweilig und nie ist man ganz alleine. Da ist immer jemand, mit dem man reden kann. Sogar mit den Enkeln und Urenkeln und Nichten und Neffen - die finden das internet nämlich auch gut und Briefe schreiben eher nicht.
    Und je mehr Zeit man für das internet hat, umso besser.
    Viel Spaß beim Erforschen unbekannter Welten.

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  44. Liebe Marga.

    Stell Dir das Internet vor, wie eine Damenhandtasche. Du suchst nach dem Geldbeutel um die Busfahrkarte zu lösen. In der Handtasche findest Du nebenbei ein Notizbuch mit längst verloren geglaubten Adressen von alten Bekannten, einen Hustenbonbon der gerade jetzt gut gegen das Halskratzen ist und ein kleines Messer mit dem Du den Apfel schälen kannst, den Du noch in der Manteltasche hast. Wenn Du dann das Geld gefunden hast, ist allerdings der Bus weg. Aber die Handtasche hat noch mehrere Fächer. Nimm einfach den nächsten Bus. Viel Spaß.

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  45. Hallo Marga,

    Alles gute zum 90. Geburtstag. Da es nie zu spät ist etwas dazuzulernen, helfe ich gerne bei der Erklärung.

    Ich verstehe das Internet als eine Brücke. Es verbindet Orte und Menschen, verkürzt Distanzen und schafft Wege um das Leben zu erleichtern.

    So wie eine Brücke ermöglicht das Internet den Zugang zu anderen Menschen, vielleicht neuen Freunden, aber auch Erfahrungen und Informationen. Guten wie Schlechten.

    Selbstverständlich muss man die Brücke nicht nutzen und kann wie gewöhnt aussen rumgehen. Aber mal zur Abwechslung einen neuen Weg auszuprobieren macht doch auch Spaß.

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    Feiert nicht schön und liebe Grüße

    Dag

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  46. Das Internet ist wie das richtige Leben. Nur dass man nicht raus muss. Man kann aber, und dann ist es noch mehr wie das Leben.

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  47. Liebe Marga,

    tja, das Internet ...
    Es ist all das, was meine Vorredner schon gesagt haben und dem ich eigentlich nichts mehr hinzufügen kann.
    Ich versuche deshalb einmal, die Technik ein wenig zu erklären.
    Doch vorab nur soviel: Mein Vater - gerade mal 10 Jahre jünger als Sie - bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit durch das Internet. Das soll nicht heißen, dass er ein Wunderknabe ist, sondern, dass es im Grunde ganz einfach - und unabhängig vom Alter - eine interessante, spannende und lehrreiche Erfahrung sein kann!

    Also, das Internet ist ein Netzwerk von unzähligen Computern, die alle miteinander verbunden sind.
    Jeder Computer bekommt eine eindeutige Adresse, mit der er in diesem Verbund ansprechbar ist. Das kann man durchaus mit dem Telefon vergleichen.

    Gibt man in den Browser (das Programm, mit dem Sie gerade diese Zeilen lesen) oben in die Adresszeile z.B. www.wikipedia.de ein, so wird diese Adresse "angewählt" und die Gegenstelle aufgefordert, die Daten zu Ihnen zu schicken. Es rasen dann kleine Datenpakete durch die Welt, die dann ihr Browser wieder zu einem Ganzen zusammensetzt. Nach einem kurzen Augenblick sehen Sie dann die gewünschte Seite vor sich.

    Die meisten Seiten, die Sie auf dieser spannenden Reise sehen werden, stellen Informationen zur Verfügung. Man kann diese sehen, lesen oder hören, aber man kann sie nicht ändern oder etwas hinzufügen. Bei www.tagesschau.de z.B. bekommen Sie viele Zusatzinformationen und interessante Berichte. In der Mediathek von www.zdf.de kann man fast alle Sendungen noch einmal anschauen - egal wieviel Uhr es ist.
    Aber eines kann man kann dort nicht: selbst etwas hineinschreiben. Dies bleibt den Redakteuren vorbehalten. Genau wie bei einer Zeitung.

    Das ist alles schon prima, aber noch lange nicht alles: Es gibt nämlich auch Seiten, in die man selbst etwas hineinschreiben kann:
    Es gibt sogenannte Foren, in die man Fragen einstellen und Antworten bekommen kann.
    Und natürlich diese Seite, in die Sie alles, was Sie bewegt und das Sie mitteilen möchten, einstellen können. Jeder, der sich dafür interessiert, kann es dann lesen. Kaputt kann man damit nichts machen. Alles, was man geschrieben hat, kann man jederzeit ändern oder löschen. Einfach mal etwas herumexperimentieren. Wie gesagt, passieren kann nichts. Und wenn dann mal für kurze Zeit dummes Zeug im Internet stehen sollte, dann ist das kein Beinbruch. Dummes Zeug gibt es im Internet genug. Da wären Sie nur in guter Gesellschaft.

    Falls Sie nach Informationen suchen, wird eine "Suchmaschine" Ihre erste Anlaufstelle sein. Eine solche Suchmaschine ist z.B. www.google.de. Gibt man dann einen oder mehrere Begriffe dort ein, bekommt man eine Liste von Internetseiten, die sich mit dem genannten Thema beschäftigen.
    Ein Klick auf diese Seiten bringt Sie sofort dorthin.
    Auf diese Weise kann man nach Verwandten suchen oder sich Orte anschauen, die man von früher kennt ... es ist zuviel, diese Möglichkeiten alle aufzuzählen. Das werden Sie schon alles nach und nach selbst entdecken!

    Ich hoffe, dass dies jetzt nicht allzu langweilig war. Den unterhaltsamen Teil haben die anderen ja schon beleuchtet.

    Nun wünsche ich Ihnen noch viel Spaß, Freude und jede Menge interessanter Begegnungen im großen Netz. Und uns natürlich viele interessante Geschichten von Ihnen!

    Herzliche Grüße,
    Markus

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  48. Sehr geehrte Marga,

    das Internet ist eine winzig kleine Bühne zur Welt. Es läuft immer ein Programm. Es gibt gute und schlechte Programme. Aber wenn du deine Protagonisten findest, wird deine Welt bunter und schöner.

    Ich wünsche Dir einen fantastisch schillernden Geburtstag!

    Liebe Grüße
    Golnaz

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  49. internet ist wie telefon mit kucken. und man kann tags und nachts, vom balkon und aus der badewanne anrufen/aufrufen. man muss sich nicht erst aufbrezeln, schick hütchen auf, rouge auflegen. es ist besser als fernsehen, weil man sein eigenes programm machen kann.
    aber vorsicht: internet kann süchtig machen. es schmeckt nach nix. riecht nach nix. schmutzt nicht. aber wenns das maul halten soll, drückt man den AUS-knopf
    13. November 2009 19:58

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  50. werte marga,

    ich begreife das internet wie orson scott card es in seinem großartigen buch 'ender's game' (zu deutsch: das große spiel) beschreibt, als umfassendes netz von informationen, gefüttert und gespeist von menschen, ihrem wissen, halbwissen, nichtwissen, künstlerischen ambitionen und tatsächlicher kunst, in wort, bild, video, ton. jegliche information kann von jedem nutzer genutzt werden. ein freies netz, ein freies wort unter den demokratischen vorstellungen des netzes und ihrer nutzer. sie stellen informationen ein, sie nutzen ihr gegebenes talent und bereichern die menschheit - vielleicht - und andere nutzen es, so wie sie den großteil der informationen nutzen, die andere schlicht besser wissen, oder vielleicht besser wissen sollten.

    so sollte es vielleicht sein. gut, wir sind auf dem weg. sie wissen schon. :)

    mit freundlichen grüßen
    to01

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  51. Liebe Blogschreiberin,

    Ich neige dazu, es spontan (und ein wenig flapsig) so zu formulieren:
    Internet ist das, was man stattdessen macht, wenn man eigentlich damit beschäftigt sein sollte, etwas für, mit oder aus seinem Leben zu machen.

    Doch eigentlich glaube ich, dass es wohl eher so ist:

    Wenn man all die Menschen, denen man in 90 Lebensjahren auf irgendeine Art begegnet ist, in einem Raum zusammenbringt, der immer genau so groß ist, wie er gerade sein muss. Und wenn man diesen unglaublich vielen und natürlich auch unglaublich vielen verschiedenen Menschen sagt, dass jeder von ihnen tun und lassen kann, was er mag, ohne jedoch eine andere Person im Raum zu berühren.

    Dann werden die meisten dieser Menschen anfangen zu sprechen. Manche werden miteinander sprechen. Und sie werden Gruppen bilden. Manche werden versuchen, zu allen gleichzeitig zu sprechen. Manche werden mit sich selbst sprechen. Und manche werden einfach anfangen zu erzählen, in der Hoffnung, dass jemand zuhört. Oder dankbar für den Umstand sein, dass es niemand tut.
    Viele von denen, die sprechen, werden von sich erzählen, aus ihrem Leben. Ihre Geschichten. Jede Art von Geschichte. Traurige. Fröhliche. Lehrreiche. Mahnende. Es werden unfassbar viele Geschichten sein und sie werden unfassbar vielseitig sein. Und nehmen wir mal an, dass all die Menschen, die in diesen erzählten Geschichten auftauchen, dadurch ebenfalls noch in diesen Raum kommen und ihrerseits anfangen werden zu reden.
    Dann wird ihre Zahl stetig wachsen, sie wird sich geradezu überschlagen. Mehr und mehr Menschen werden in den Raum gelangen. Mehr und mehr Leben, voll mit Geschichten. Und viele davon werden erzählt. Erschreckende. Weise. Sinnlose. Unterhaltsame.
    Eine Mutter wird von sich und von ihren Kindern erzählen. Die Kinder werden von ihren Lehrern und ihren Freunden erzählen. Die Lehrer werden von dem erzählen, was sie den Kindern beibringen wollen und von Kollegen. Die Freunde der Kinder werden von ihren Eltern erzählen, die Eltern von Reisen und ihrem Beruf...
    Es wird dröhnend laut sein in diesem Raum, in dem Weltansichten, Wissen und nahezu vollständige Leben unaufhaltsam sprudeln, strömen und stürmen, während es von Allem immer nur noch mehr wird.

    Wenn man all das an Gefühlen, an Erfahrungen, an Wissen und Wahrnehmung einfangen könnte, was im kleinsten Teil einer Sekunde in diesem Raum hörbar ist, wird man tausendfach 90 Lebensjahre brauchen, um das Gesammelte gut unterzubringen.

    Dieser Raum, in dem jede Möglichkeit existieren wird, die ohne Berührung existieren kann, ist das kleinste Modell dessen, was das Internet ist.
    Das ist zumindest meine Sicht darauf.

    Alles Gute in diesem Raum. Es gibt viel zu entdecken.

    Florian

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  52. Das Internet ist ein Moloch. Eine Großstadt. Ein Sumpf. Ein Lexikon. Ein Telefonbuch. Ein Dorf. Ein Buch. 1000 Geschichten. Spaß. Freude. Trauer. Nachrichten. Phantasie. Und noch viel viel viel mehr. Das Internet ist alles was man will.

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  53. Das Internet ist böse!

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  54. ...und es wird zensiert!

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  55. Liebe Marga,
    Internet ist die Freiheit überall zu sein, ohne den Körper zu bemühen. Auf Weltreise zu gehen, Gleichgesinnte zu treffen, sich zu verlieren, sich aber vielleicht auch wiederzufinden. Ganz großes Kino.
    Wünsche viele Abenteuer,
    liebe Grüße
    Dana Bordan (huelo)

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  56. Internet ist die Ausrede dafür, warum man vor dem Frühstück schon in den Laptop schielt.

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  57. Liebe Marga,

    das Internet ist ein weltumspannendes Netzwerk bestehend aus dem Zusammenschluss von verschiedenen technischen, primär selbständigen elektronischen Computern. Es ermöglicht den Nutzern E-Mails, WWW, Downloads, Uploads, Fernsehen, Radio und Telefonie. Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über technisch normierte Internetprotokolle wie HTTP, FTP, SMTP, POP, Telnet, TCP, UDP und SCTP.

    Klar geworden? Nicht? Macht nichts, denn wichtig ist nur eins: Du bist Internet.

    Alles Gute,
    Herr Schlimmbeck

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  58. Ist es sinnvoll, einer Frau irgendetwas erklären zu wollen?

    Ich glaube nicht.

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  59. Das Internet macht den Horizont weiter. Wenn man will.

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  60. Das Internet ist ähnlich wie Fernsehen, nur besser. Denn alles, was es dort gibt (Unterhaltung, Videotext/Nachrichten, Werbung), gibt es im Internet auch, nur besser, größer, bunter, in allen Sprachen & Kulturen, und es gibt noch mehr.
    UND das beste, und das, was es eigentlich ausmacht: Das Internet antwortet.
    Wenn Sie hineingehen, werden Sie, wenn Sie das mögen, schnell bemerkt.
    Wie gut, können Sie zum Teil selbst bestimmen. Das funktioniert bei einem Fernseher nicht. Am anderen Ende sitzt ja niemand, der zur Kenntnis nimmt, dass sie eingeschaltet haben.

    Und so kommt es, dass dieser "Fernseher" zurückschauen kann. Und Sie das Programm sind für jemand anderen. Das Sie gemocht oder abgelehnt werden.

    Angst muss man davor nicht haben.
    Nur sollte man vorsichtig sein.

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  61. Liebe Marga,

    das Internet ist wie ein Gästebuch bei einem ausgelassenen Tanzball, wo jemand einen Schuss zuviel in die Bowle gegossen hat. Wenn dann alle etwas aufgedreht sind, schreiben Sie den Unfug (oder Fug), der ihnen noch einfällt, da hinein. Die ganz schlimmen kleben noch ein mittelmäßiges Foto dazu. Jeder hat seine eigene Handschrift und die meisten Einträge wollte man eigentlich sowieso nicht lesen, freut sich manchmal dann aber trotzdem, dass sie jemand da hin geschrieben hat. Die schlechten Seiten reißt man mit Hilfe eines Druckers heraus und benutzt sie zum Beispiel zum entzünden eines wärmenden Feuers an kalten Winterabenden, was auch praktisch sein kann.

    Mit herzlichen Grüßen,
    (Vorsicht vor der Bowle),

    @DerEchte

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  62. Das Internet ist ein Wunder. Weil es funktioniert. Es verbindet die Menschen weltweit. (fast) (noch) Ohne dass erst Kriege darum ausgetragen wurden. Ich habe mich schon gleichzzeitig mit einer kolumbianischen Germanistikprofessorin und einer Dame aus Shanghai auf deutsch über Liebeslyrik und Goethe unterhalten.
    Es gibt dort zwar viel Gewalt zu sehen und auch Porno (schäm), aber es spiegelt eben uns Menschen wieder. Nein, das Internet ist keine dicke Zeitung, das glauben nur die Journalisten, weil sie wohl nix anderes kennen. Im Internet kann man Filme anschauen, telefonieren, Briefe schreiben und mehr Radistationen anhören, als man sich vorstellen kann, natürlich auch Zeitung lesen, viele Zeitungen, so viele kann man gar nicht lesen.
    Und selbst schreiben kann man da und singen oder Flöte spielen. Man kann einkaufen, sogar beim guten, alten Ottoversand. Doch, Bücher gibt es da auch. Zum kaufen, lesen und selber schreiben. Das Internet ist wie gesagt ein Wunder, weil es trotz allem immer noch funktioniert. Die hohen Männer und Frouwen fürchten es, weil man es nicht beherrschen kann, jeder macht was er will (noch) ujnd die Diktatoren fürchten es, weil es sie bloßstellt. Das Internet ist ein Wunder, weil es fuinktioniert, technisch und auch so. Nicht ohne Krach, aber (noch) ohne Krieg. Ja es wurde damit auch Terror verbreitet, aber es spiegelt uns halt. (noch) Es ist toll. Gäbe es das Netz nicht, müsste man es erfinden.

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  63. Liebe Marga,

    stell Dir das Internet wie einen Mantel von tausenderlei Pelz und Rauhwerk vor. So einen, der sich ständig verändert und voller Motten ist. Einen Mantel, zu dem wirklich jedes Tier etwas beiträgt, manchmal weit mehr als nur sein Fell. Er kann wärmen wenn man ihn in der richtigen Jahreszeit trägt.
    Ab und zu sollte man diesen Mantel aber auch mal im Schrank hängen lassen.


    Berichte uns von Deinem Leben, ich bin sehr gespannt darauf!

    Herzliche Glückwünsche + Grüße
    Christina

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  64. Liebe Marga,

    das Internet ist alles, was die anderen schon aufgeschrieben haben, wobei die Freunde und der Kontakt zu anderen Menschen mir am wichtigsten erscheint.

    Das Internet ist aber auch ein prima Kochbuch, ein Ratgeber für Haushaltsfragen und im Garten.

    Vor allem aber ist es voll mit tollen Geschichten. So wie dieser hier. Ein 90jähriges Geburtstagskind bekommt das Internet geschenkt und jede Menge unbekannte Menschen schenken einen kleinen Teil dazu.
    Oder Ihre Geschichte(n), die ja vielleicht bald Stück für Stück hier aufgeschrieben steht.

    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

    Björn Grau

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  65. Liebe Marga,

    nun haben schon so viele Leute eigentlich alles gesagt, aber eine Frage bleibt vielleicht: Wenn wir alle an unsteren Bildschirmen sitzen, statt uns im realen Leben zu treffen, ist das nicht furchtbar unpersönlich? Dazu muss ich Dir von mir erzählen: Ich höre nämlich sehr schlecht. Eigentlich bin ich fast taub. Wenn ich ein paar Leute in der Kneipe treffe, wo alle durcheinander reden, verstehe ich nur Bahnhof und verpasse unheimlich viele Dinge, Neuigkeiten und großartige Menschen. Hier im Internert interessiert das nicht. Hier kann ich leben, lieben und arbeiten, ohne dass mein schlechtes Gehör auch nur die geringste Rolle spielen würde. Manchmal natürlich treffen wir uns trotzdem in der Kneipe. Dann sitze ich meistens daneben, verstehe nur Bahnhof, freue mich aber, dass diese netten Leute meine Freunde sind, die ich ohne das Internet gar nicht gekannt hätte und denen ich ohne Internet oft nicht zuhören könnte. Das fasziniert die Menschen, auch wenn sie nicht schlecht hören.

    Lieben Gruß

    Enno

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  66. Liebe Marga,

    gerade sehe ich, dass sich bereits 60 Personen daran versucht haben, eine Erklärung für das Internet zu finden. Um möglichst unvoreingenommen etwas erzählen zu können, ignoriere ich die Einträge der Vorredner einfach.

    Das Internet ist etwas, was ich ganz lange aus meinem Privatleben herausgehalten habe, weil ich dachte, dass ich es nur beruflich brauche und es meinem Privatleben keinen Mehrwert gibt. Irgendwann kam, wahrscheinlich aus purer Langeweile und mehr oder weniger großem Interesse der Zeitpunkt, an dem ich anfing mehr als die großen Nachrichtenseiten zu lesen.

    Also klickte ich mich irgendwie vom Hölzchen zum Stöckchen und entdeckte eine für mich damals noch kleine Parallelwelt, in der die Menschen, wie zum Beispiel auch in Blogs wie diesem hier, ihr Leben, ihre Erfahrungen, Erlebnisse, Interessantes, Nichtigkeiten und viele andere Dinge niederschreiben.

    Nun ja, man kann sagen: ich gab den kleinen Finger und das Internet fraß nicht nur die Hand, sondern den Arm gleich direkt dazu.
    Es gibt viel Unsinn im Internet den kein Mensch braucht, es gibt aber auch vieles, was das Leben bereichern kann und das Schöne ist, es ist nicht all zu kompliziert, das zu finden, was man sucht.

    Denn eines kann man sagen: irgendeine Antwort, auf die Frage oder das Bedürfnis was man gerade hat, gibt einem das Internet immer.
    Sei es, das man etwas kaufen möchte, anderen Menschen Nachrichten schreibt, den vermeintlichen Partner fürs Leben sucht; Anleitungen, welche Balkonpflanzen man am bestem im März pflanzt; wer einem dabei hilft, das Internet zu verstehen; wie Autoreifen gewechselt werden; ob man sich Urlaubsfotos der Großnichte anschaut, die gerade im Urlaub weilt, um zu sehen, dass es ihr gut geht...

    All das und noch viel mehr gibt es hier.
    Man muss einfach nur den Sprung hinein wagen.

    Einen Riecher dafür, ob man da, wo man sich im Internet gerade aufhält gut aufgehoben ist oder nicht, den bekommt man ziemlich schnell. Er vergrößert sich sozusagen proportional mit der Anzahl der besuchten Internetseiten.

    Man muss natürlich immer aufpassen, ob und wo man privates im Internet preisgibt, aber eigentlich glaube ich, dass man das einer Dame die stolze 90 Jahre alt wird nicht erzählen muss.

    (Ich tu es aber trotzdem, denn während ich das hier schreibe, überlege ich wie ich das Internet meiner 86jährigen Großmutter erklären würde, die sich hier momentan lieber raushält, weil sie gerade versucht, ihre neue Digitalkamera zu verstehen - und wahrscheinlich würde ich ihr diesen Rat auch mit auf den Weg ins Internet geben.)

    Das Internet bringt einen oft zum Lachen, an manchen Tagen auch zum Weinen. Was einem wohl zeigen soll, dass sich hinter all diesem technisch aussehenden Krimskrams, doch überall Menschen verstecken, die drauf aus sind, eine wie auch immer geartete Information hinaus in die Welt zu geben und andere daran teil haben zu lassen.

    Mit 90 hat man wahrscheinlich schon soviel erlebt, dass man mit all den Erfahrungen, Erlebnissen und Anekdoten unzählige Internetseiten füllen könnte. Also schließe ich diesen Versuch ein wenig zum Internet zu erzählen damit, dass ich hoffe, das wir hier an dieser Stelle ein wenig davon zu lesen bekommen, was ein Mensch in neunzig Jahren alles erlebt hat und noch erleben wird.

    Alles Gute zum Geburtstag!

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  67. Das Internet ist eine riesiges Dingbums, in dem wildfremde Leute andere Wildfremde bitten, für noch Wildfremdere Dinge zu erklären, die sich nicht erklären lassen - und alle machen begeistert mit.

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  68. Ach ja, ich wollte ja auch noch etwas sagen! Und muss mich arg zusammenreißen, mich meinen Vorrednern nicht einfach anzuschließen und es dabei zu belassen. Denn: ich weiß selber nicht genau, was das Internet eigentlich ist. Das ist auch nicht weiter schlimm! Man kann auch Freude an einem Radio oder einem Fernseher haben, ohne dass man über die genaue Funktionsweise Bescheid weiß. Dafür weiß ich so einige Dinge, die ich mit diesem Internet anstellen könnte. Zu den meisten dieser Dinge habe ich keine Lust. Und doch bleiben immer noch so viele fantastische Zeitvertreibe und Lernmöglichkeiten übrig, dass ich oft stundenlang vor dem Monitor gefesselt bin. Der Fernseher, der mich stets nur zu stumpfer Passivität verdammt, schafft das schon lange nicht mehr. Ich kann Dinge hineinschreiben in dieses Netz und die Menschen erfreuen sich dann an meinem Unsinn. Ich kann mich an dem Unsinn anderer Menschen erfreuen. Ich kann alte Freundschaften pflegen und neue Freundschaften knüpfen. Ich kann mich ausgiebig über die Haltung von Leguanen informieren, wenn mir danach ist. Ich kann... ach, viel mehr, als in diese kleine Kommentarfenster passt. Es würde Ihnen auch nicht weiterhelfen bei ihrem Weg durch dieses digitale Dickicht. Nur soviel: auch für Sie wird es Wertvolles geben, um es für sich zu entdecken. Und Sie haben haben mit Sicherheit Wertvolles beizusteuern. Ich kann Ihnen versichern, dass es einen Haufen Jungspunde geben wird, die begierig verschlingen, was Sie zu erzählen haben. Ich zumindest habe es mir schonmal gemütlich gemacht und warte gespannt auf Ihre Geschichten.

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  69. Internet - „untereinander verbundene Netzwerke“

    Netzwerke sind zum Beispiel die Familie, Freundeskreise, die Kirchengemeinde, Fußballvereine oder der Wirtshausstammtisch.

    Unternehmen sind Netzwerke.
    Behörden, wie die Polizei, Feuerwehr oder das Finanzamt sind Netzwerke.
    Bundesländer, Staaten und Kontinente sind auch Netzwerke.

    Im Prinzip ist alles ein Netzwerk, was einzelne Leute untereinander zu etwas Größerem verbindet.
    Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für technische Dinge.

    Strom erhalten wir über ein Netzwerk von Kraftwerken, Umspannwerken und Kabeln.
    Ein Netzwerk aus Vermittlungsstellen ermöglicht uns das Telefonieren.
    Mit dem Zug oder dem Auto bewegen wir uns auf einem Schienennetz oder auf einem Straßennetz.

    Netzwerke sind auch untereinander verbunden. Zum Beispiel steht der Supermarkt, mit seinen Warenzulieferern und Angestellten, in direkter Verbindung mit den Kunden.

    Diese Kunden sind gleichzeitig Einwohner einer Stadt und müssen Steuern zahlen. Hier kommt das Finanzamt ins Spiel - ein Behördennetzwerk, dessen Beamte die einzelnen Akten der Einwohner bearbeiten.

    Lauter kleine oder große Netzwerke die irgendwie miteinander verbunden sind.

    Das Internet verbindet menschliche Netzwerke mit technischen Netzwerken und theoretischen Netzwerken in einer bisher nie dagewesenen Form.

    Briefe, Telegramme, Telefon, Funk, Fernsehen und Zeitungen finden eine neue Heimat im Internet.

    Kunst, Wissen, Werbung, Versandhäuser und private Kleinanzeigen existieren im Internet genauso wie der Wetterbericht, das Telefonbuch, der Zug- und Busfahrplan oder der Reiseplan.

    Sammler antiker Taschenuhren schicken sich über das Internet Fotos und debattieren anhand dieser Fotos schriftlich, aus welchem Jahrzehnt die Uhr wohl stammen könnte.

    Freunde schicken sich E-Mails um einen Treffpunkt für den nächsten gemeinsamen Spieleabend zu verabreden.

    Eine spanische Studentin nutzt die Videoschaltung ihres Computers und telefoniert aus Deutschland nach Hause ins ferne Madrid.

    Ein Unternehmer spielt in seiner Kaffeepause über den Computerbildschirm mit seinem alten Professor eine Partie Schach.

    Das Internet ist das Netzwerk der Netzwerke. Es verbindet die Medien mit der Information und den Menschen. Es ist Gebrauchsgegenstand, Dienstleistung und Schreibtisch in einem. Das Internet ist kein lebendes Wesen, es ist nur eine Idee, hinter der Menschen stehen, die es erst zu dem werden lassen, was es ist. Es bedient die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen nach Kommunikation, Gemeinschaft und Information.

    Kompliziert ist es anfangs schon etwas. Manchmal bedarf es aber nur eines veränderten Blickwinkels um es zu verstehen :-)

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  70. liebe marga,

    wenn du nach der lektuere all dieser kommentare ansatzweise eine ahnung hast, was das internet nun eigentlich ist, dann lass es mich bitte wissen. vielleicht kommt man als neueinsteiger wie du schneller auf eine knackige quintessenz als jemand, der sich seit viel zu vielen jahren immer tiefer darin verstrickt.

    aber spass macht es. und liebe gibt es. und hoffnung. und auch so manchen aerger.

    herzlichst,
    sush

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  71. Liebe Marga,

    Hier schreiben Dir also Menschen, die Dich nicht kennen, wegen einer Idee Deiner Großnichte, die die meisten auch nicht kennen. Jedenfalls nicht persönlich. Die Idee ist großartig. Die Nichte auch.

    Und so ist das hier, wenn man sich ein bißchen kennt - irgendwie - ist man ganz schnell auch miteinander eine Art Dorf. Hier ist jeder Jeck anders. Wie immer.


    In dem Dorf kannst Du Dich ja mal umsehen. Spannender ist wahrscheinlich das Reisen. Reise Marga. Reise jede Straße entlang, die Du für Wert erachtest. Vom Sessel aus lies und siehe, wohin sie führt. Eine landet vielleicht in einer Bibliothek? Eine andere im Kino? Einem Variete´? Im Wald? An jeder Kreuzung x neue Pfade. Aber Du kannst auch inne halten. Dann setzt Du Dich vielleicht auf eine Bank, siehst zu, wer so alles vorbei kommt, sich zu Dir hockt und was erzählt. Schau den Fischen beim Schwimmen zu,dem Mann im Mond beim Popeln und den Sesselpupern beim Regieren. Prokele in den Eingeweiden der Informationen. Oder du gesellst Dich ein wenig zu uns und erzählst etwas von Dir. Wenn Du Lust hast.
    Marga, ich wünsch Dir einen sensationellen, wunderschönen Geburtstag

    und ich würde mich freuen, Dich ein Wenig kennen lernen zu dürfen

    Auf bald
    ilukayamba
    Gaby

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  72. Das Internet ist wie "Die goldene Gans" von den Gebrüdern Grimm: Man will nur einmal anfassen... und schon bleibt man daran kleben. Dann zieht man andere mit sich, weil die auch dran kleben bleiben. Doch wer ein Glückskind ist, der kriegt am Ende bestimmt die schöne Königstochter. Weil er sie zum Lachen gebracht hat. Erst in diesem Internet und dann im richtigen Leben.

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  73. Liebe Marga, ich möchte dir das Internet technisch ein wenig näher bringen. Das Internet ist was das Handling betrifft weniger ein Blätterbuch als vielmehr eine Buchrolle. Dennoch ist es kein Rückschritt in die Antike. Wollte ein Römer ins Internet, musste er Zugriff auf alle Bibliotheken und Pinakotheken und Glyptotheken und Videotheken und Apotheken dieser Erde haben und natürlich auch auf Otto-Versand und auf Beate Uhse - und zwar prinzipiell gleichzeitig. Das war damals aus vielen Gründen noch nicht machbar (Personalknappheit, maximale Transferraten von 30km/h bei 1PS, limitiertes UI, d.h. langsames Scrollen, keine bewegten Bilder, Videotheken hatten noch nicht geöffnet, etc.). Mit einem Wort, in der Antike reichte es gerade mal für ein sehr langsames Localnet, und das nur für die Reichsten der Reichen. Da sind wir heute schon viel besser dran, wie du den vielen interessanten Beiträgen hier entnehmen kannst. Also, schnapp dir so ein Internet und lass das virtuelle Leben vor dir abrollen. Viel Spaß!

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  74. Das Internet ist so wie das richtige Leben eigentlich immer sein sollte: Man hat haufenweise Freunde um sich geschart, es gibt ständig Sex an jeder Ecke und wenn man mal was wissen will ist immer einer da der eine gute Antwort parat hat.

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  75. Liebe Frau Marga,
    ich glaube, das Internet ist die Villa Kunterbunt, in der Pippi Langstrumpf heute leben würde. Man kann in der Bibliothek sitzen und durch Märchen oder Gedichte stöbern, man kann in der Küche nach Rezepten suchen, man kann das Fenster im Wintergarten fragen, wie das Wetter morgen sein wird, und vor Allem kann man sich mit einem heißen Tee ins Wohnzimmer setzen und sich vorsingen oder vorlesen lassen, was Sie hoffentlich gerade tun.
    Ich wünsche Ihnen das Schönste und Beste.
    Sophia Mandelbaum

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  76. Liebe Marga,

    was ist das Internet? Ich möchte es versuchen, mit einer Metapher zu erklären. Das Internet, wie ich es erlebe, ist Meer und Quelle in einem. Ein unendliches Meer, gespeist von Millionen Menschen, unzähligen Ideen, Bildern, Gedanken, Erlebnissen, Geschichten, Tönen, Filmen, Gefühlen und Nachrichten, die darin zusammenfließen. Und gleichzeitig eine Quelle – der Inspiration, der Unterhaltung, der Hilfe und des Wissens, direkt in meinem Garten, ganz in der Nähe, aus der ich schöpfen kann, wann immer ich will, die mich bereichert, erfreut, erfrischt oder stärkt. Zweifelsohne gibt es auch Brunnenvergifter, Menschen, die das Wasser mit üblen Absichten und Inhalten trüben, doch wer achtsam ist und jeden Schluck prüft, bevor er ihn trinkt, der kann jeden Tag Nutzen daraus ziehen. Und auch jede Menge Spaß haben.

    Zu Deinem Geburtstag alles erdenklich Gute,
    formschub (Thomas) aus Hamburg/Berlin

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  77. Liebe Frau Marga!

    das Internet ist nichts anderes als eine Straße mit lauter Cafés, Bars, Restaurants, Tanzlokalen, Geschäften, schmuddeligen Etablissements und Kunstbuchverlagen. Sie selber gehen in Ihrer Straße kaum in jede Hausnummer, aber sie *könnten* - und das ist das schöne daran, Sie haben hier alles vor sich liegen und können nun ausuchen, was sie denn wollen. Ihre werte Nichte, (Großnichte? Kleinnichte? Gar keine Nichte? Ich steig' normal bei Cousin schon aus, alle weiteren Familiengrade sind mir suspekt), die tolle Susanne, hat zum Beispiel quasi kurz die Nase in Ihr Lieblingslokal gesteckt, und lieb alle answesenden gebeten, "hey, kommt doch bitte mit und schreibt bitte was hier rein!".

    Das gute ist - in diesem Lokal sind immer die Leute drin, die sie erreichen mag. Es bleibt überschaubar, obwohl wir alle gar nicht in der gleichen Stadt wohnen. Ich wohne zum Beispiel in Wien. Und schicke somit die allerbesten Grüße an Sie und Ihre Ni....an Susanne.

    DAS ist das Internet!

    Liebe Grüße,
    Daniel aus Wien.

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  78. Liebe Marga,
    es ist ein bißchen wie Abenteuer in der ganzen Welt von der heimischen Couch aus zu erleben. Es gibt jeden Tag neue, spannende Geschichten, Menschen und Länder zu entdecken und mit der Zeit kann man das allermeiste auch richtig einordnen.
    Zudem gibt es viele Menschen, die so wie auch schon zu Ihrer Jugend Tagebuch schreiben, nur diesmal für viele Freunde einsehbar und man spricht und lacht darüber.
    Wünsche eine wunderschöne Feier heute!
    Daniel aus Ehrenfeld

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  79. Das Internet ebnet den Weg von Text, Bild und Ton zu jedem - weltweit.

    Inwiefern die letzten Zentimeter von Auge und Ohr zu Hirn überwunden werden hängt nur vom Mensch am anderen Ende ab - oder von einem selbst.

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  80. Das Internet ist vor allem kein Rätsel, dass sich nicht lösen lässt, sondern ziemlich simpel zu bedienen. Mit der Zeit kann man es aber immer leichter bedienen (dabei hilft die Beherrschung des Doppelklicks der Maus und 10-Finger schreiben) und auch selber Internet machen.
    Das versuche ich seit Jahren meiner Mutter zu erklären, denn die meint, dass sie Ebay nicht "kann".
    Einfach mal versuchen, nur vorsichtig sein, wenn jemand die Kreditkartennummer haben will.
    Mit besten Grüßen aus Delhi!

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  81. Das Internet ist eine Religion, die nichts weiter von ihren Mitgliedern verlangt, als Teil davon zu sein. Es durchdringt unser Leben in wirklich allen Bereichen und gibt uns das Gefühl, dazuzugehören - egal, was wir sind.

    Geschickt arbeitet diese Religion mit einer Mischung aus Identifikation, Projektion und Funktion, sie unterscheidet nicht zwischen Beruf und Privatleben, sie lockt und straft und setzt so durch, dass man sich nach ihren Regeln verhält und sie stellt gleichzeitig Gegenmittel gegen Verlockung und Bestrafung bereit. Alles ist möglich innerhalb und mit dem Internet, ausser sich von ihm abzuwenden. Denn wie bei jeder Religion geht es dem Internet um unsere Seele.

    Das Internet ist das grösste, umfassendste und mächtigste Mem, das je vom Menschen geschaffen wurde. Es hat unsere Köpfe, unsere Hände und unsere Herzen besetzt und wir werden alles tun, um es gegen andere Religionen und Systeme und Denkweisen zu verteiden; wir werden jede Schlacht für das Internet schlagen und auch gewinnen, denn das Internet ist allmächtig, unser Wille ist sein Wille und wird sich durchsetzen.

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  82. Das Internet.
    Das Internet ist wie das Leben. Oder das Internet ist das Leben. Das Leben aller. Alleine, zusammen, wan man will, wenn man nicht will, wenn man muss, müde, traurig, wütend, suchend, hoffend, fröhlich, glücklich. Es ist informativ und blöd, peinlich und intelligent, abwechslungsreich und ähnlich, bunt und einfarbig, kalt und warm, feucht und fröhlich, langsam und schnell, süß und bitter, gut und böse. Alles und Nichts. Das Schönste ist, dass jeder etwas dazu beitragen kann, wenn er möchte. Dass jeder machen kann was er will und wann er will (meistens zumindestens). Und dass man sich austauscht. Dass andere mitlesen, zuhören, antworten, helfen. Weil sie es möchten. Ich glaube, das Internet macht uns menschlicher. Wenn wir es denn wollen.

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  83. Das Internet ist Premiere & Wiederholung. Das Internet ist Information & Gerücht. Das Internet ist ein riesiges Buch, jeder kann es lesen, kann es ergänzen.

    Das Internet bezahlt meine Miete & meine Rechnungen. Ich gestalte & erstelle Internetseiten. Mach das Internet besser oder versuche es zumindest.

    Das Internet ist nicht kostenlos. Die Währung des Internet ist aber zum Glück nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit, die Aufmerksamkeit & die Begeisterungsfähigkeit.

    Das Internet ist nett. Für Menschen, die man nie getroffen hat, Menschen, von denen man nur einige Gedanken kennt, kann man große Sympathie empfinden. Wenn man die Menschen leibhaftig trifft, sind sie meistens noch sympathischer.

    Das Internet erklärt sich nicht selbst. Hat es in 13 Jahren noch nie für mich getan. Aber für neunzigste Geburtstage macht das Internet eine angemessene Ausnahme.

    Herzlichen Glückwunsch aus dem Internet
    Mirko

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  84. Das Internet ist dieser Ort, an dem es fast 100 Antworten auch auf die einfachsten Fragen gibt. Und darum macht das Internet auch so vielen Leuten angst.

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  85. liebe marga,

    das internet macht es mir möglich meine sozialen kontakte zu pflegen, obwohl ich viel und sehr unterschiedlich arbeite.

    ich bin nie allein, wenn ich nach hause komme und habe dennoch meine ruhe, wenn ich sie brauche.

    ich kann es mir aussuchen, ob ich "mit gewusel" einkaufe oder ganz entspannt von zu hause aus. (weihnachtseinkäufe machen RICHTIG spaß, wenn ich zeitlich ungebunden, nicht durch's gedränge muß, das gekaufte nach hause geliefert wird und ich sie auch von zu hause aus bezahlen kann!)

    das internet ist inspiration in jeglicher hinsicht. ich entdecke musik von der ich nicht wußte, daß es sie gibt! ebenso bilder, bücher, menschen...ach alles. alles.

    manchmal frage ich mich, wieso ich jemals so viel geld für meine fachliteratur ausgegeben habe? im internet steht alles und vor allem ist es immer auf dem neuesten stand.

    es gibt auch so viel lustiges im netz :-)
    eine meiner lieblingsseiten ist:

    www.radiopannen.de

    ich schmeiß mich regelmäßig weg -aber vorsicht! im internet läuft die zeit irgendwie schneller...schwupps! schon wieder eine stunde rum.

    auch wenn eine liebe freundin mal zu mir sagte: "die zeit ist ein pony. sie läuft immer gleich schnell."

    -für das internet gilt diese regel irgendwie nicht.

    lieben gruß
    die erdbeerfreundin

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  86. liebe marga,

    das internet ist ein bisschen wie zusammen wohnen. ich weiss zum beispiel von einigen leuten, dass sie gerade an den kühlschrank gegangen sind, um sich ein bier zu holen. dazu muss ich sie nicht anrufen oder besuchen. das steht im internet. wir sind dauernd alle irgendwie zusammen, hier im internet. es ist schön, von seinen freunden zu wissen, was sie tun und denken. auch wenn ich mal keine zeit habe, sie zu sehen.

    liebe grüße
    wikipippi

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  87. Alt wird neu verpackt.
    Das Internet ist das Lagerfeuer der Neuzeit.
    Einige haben die besten Zeiten und neue Erfahrungen damit. Paar verbrennen sich aber auch daran. Das sind aber meist die boesen.
    Lasst es nicht ausgehen und habt Respekt davor.
    Volle Gruesse aus de mobile web

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  88. Liebe Marga,

    zu Ihrem Geburtstag verrate ich mein Rezept für ein Internet.

    Man nehme:
    - 1 Fernseher
    - 1 Radio
    - 1 Telefon
    - eine gute Handvoll Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Versandhauskataloge
    - 1 Kaffeeklatsch
    - ein paar Tagebücher und Fotoalben
    - und viele, viele Köche

    Die Zutaten werden gut verrührt und 10 bis 15 Jahre auf immer stärker werdender Flamme erhitzt. Abschließend kann man es je nach Geschmack mit Katzenfotos, Spielen oder Filmen leicht bekleideter junger Damen abschmecken.

    Wohl bekomm's!
    Viele Grüße und alles Gute
    Katja

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  89. Hallo Marga,

    das Internet ist eigentlich genau wie das richtige Leben. Nur, dass dort alle viel schlauer, netter, hübscher und erfolgreicher sind.

    Gut, Spinner gibt's im Internet natürlich auch. Aber sogar die spinnen mehr als normal.

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  90. Das Internet? Liebe Omma, das sind alle Medien zusammen, nur kompakter und schneller. Und wenn Du mir das iPhone-Täschchen fertig gehäkelt hast, lad' ich Dir die Best-of-Heintje runter!

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  91. Ich zitiere aus 'Der Mann schläft' von Sibylle Berg:

    Als mir klargeworden war, in welch unbedeutende Richtung sich mein Leben entwickelt hatte, war es schon fast zu spät gewesen. Natürlich gibt es Greise, die den Mount Everest besteigen; seit dort überall Müllhaufen herumliegen, ist das einfacher geworden. Oder sie lassen sich mit Ende achtzig immatrikulieren. Vermutlich ist das die Sorte Mensch, die immer über ein wenig mehr Energie verfügt als andere. Wenn einem diese überhitzte Umlauftemperatur nicht von Geburt an oder als Folge einer Hirnfunktionsstörung eigen ist, kann man sie nur mit Drogen erzeugen.

    @olramX

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  92. das internet ist manchmal ernst, traurig, verrückt, blöd, lieb, böse, genial, spießig, witzig, süß, sauer, schön + doof.
    ich glaube es wär gar nicht schlecht wenn das internet mal ein paar wochen urlaub machen würde.

    www.oli-hilbring.de/blog

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  93. Internetseiten kann man sich auch vorstellen wie Räume von Personen, die irgendwas zeigen wollen: Diese Räumen sind jeden Tag 24 Stunden geöffnet. Jeder Raum hat eine Adresse, die man mitteilen kann, wenn man Besucher zu sich einlädt. In diesen Räumen stellen die Leute dann aus, was sie möchten: Bilder, Nachrichten, aber auch Produkte, die man dann kaufen kann (wie in einem Laden).

    Viel Spaß beim Stöbern!

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  94. Liebe Frau Marga,
    das Internet ist mit ein bisschen Glück genau das, was Sie damit anstellen wollen. Die Großnichte (Glückwunsch zu so einer Großnichte übrigens!) im Auge behalten, indem man mal guckt, was die so im Internet macht, schreibt usw. ist zum Beispiel eine von vielen Möglichkeiten.
    Willkommen im www und alles Gute zum Geburtstag!
    w_traverse

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  95. Das Internet ist alles oder nichts.

    Alles Gute zum 90. Geburtstag. Reife Leistung! ;)

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  96. Sehr geehrte Frau Marga,

    das Internet ist ein Wunder. Was für ein Wunder, dass soll eine kleine Geschichte verdeutlichen. Sie handelt von meinem Bruder. Er kam 1964 mit 5 Monaten zur Welt. Die Brutkästen waren damals wenig ausgereift für ein Frühchen, das wenig mehr wog als ein Pfund. Jedenfalls kam es in diesem Brutkasten zu einem Störfall, wodurch bei meinem Bruder sehr viele Hirnzellen abstarben Der Arzt meinte, dieses Kind sei ein hoffnungsloser Fall, man möge es abgeben. Aber meine Mutter hat sich nicht einschüchtern lassen. Mein Bruder lernte mit Unterstützung der ganzen Familie, sich richtig zu bewegen, er kam auf die Sonderschule, schaffte den Hauptschulabschluss,
    macht eine Ausbildung zum Dreher, wurde nach sieben Jahren arbeitslos, machte den LKW-Führerschein, arbeitete als Fahrer bei der Post, musste den Beruf aufgeben, weil sich seine Sehkraft verschlechterte. Fortan trug die Post zu Fuß auf. Dann entwickelte er Trombosen, musste das Gehen vermeiden. Heute fährt er die Post mit dem Fahrrad aus. Mit einer gewissen Zähigkeit schien alles machbar, aber eine Freundin, die zu ihm passte, wollte sich nicht finden. Vor vier Jahren schenkten wir ihm einen kleinen Hund, obwohl er auf Tierhaare allergisch ist. Aber um nicht mehr allein zu sein, und um kein Kauz zu werden, hat er die Allergie überwunden. Herr & Hund sind seitdem eine Seele. Das war ein Anfang. Dann kam das Internet zu ihm aufs Land. Mit einer schnellen Verbindung. Das war vor einem halben Jahr. Zwei Dinge machte er sofort: Online-Banking. Und Partnerschaftssuche. Wie erwartet, hatte er zunächst wenig Resonanz. Nach vier Wochen meldete sich eine Frau bei ihm, eine Altenpflegerin, die ihn sympathisch fand und die nur 9 km von ihm entfernt wohnt. Man schrieb sich, man traf sich, man verbringt nun viel Zeit miteinander. Mein Bruder ist seit vier Monaten richtig glücklich und stolz. So glücklich wie nie zuvor. Selbst wenn es nur eine Romanze ist, hier öffnet sich sich eine neue Tür. Das Internet ersetzt keine Zellen, die man verloren hat, aber es schenkt neues Leben. Deshalb ist das Internet ein Wunder. In der Hoffnung, Sie noch etwas neugieriger gemacht zu haben auf das www, wünsche ich Ihnen viel Freude mit diesem Geschenk, das Sie von Ihrer Großnichte mit ganzem Herzen annehmen dürfen.

    Ein Gratulant

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  97. Die Fabel von der neuen Welt

    Vor vielen, vielen Jahren war es für die Tiere ganz normal, im Wasser zu leben. Der Delfin und der Krake waren wie schon öfter an die Stelle geschwommen, wo das Wasser zu Ende geht. »Wie es da draußen wohl ist?«, fragte der Delfin und blickte neugierig in die Wellen, die sich vor ihnen am Ufer brachen. »Ich wüsste es nur zu gern«, antwortete der Krake, als sich plötzlich ein Schatten auf die Wasseroberfläche legte. Ihm folgte erst ein Maul, dann Augen und schließlich schob sich ein ganzer Lungenfisch zu ihnen ins Wasser. »Du warst da draußen?«, musste der Delfin sich bemühen, vor Aufregung nicht zu stottern. »Nicht zum ersten Mal«, sagte der Lungenfisch stolz und setzte hinzu: »Ich bin aber nicht der Einzige. Immer mehr von uns trauen sich an Land.«

    »Was hat dich bewogen, nach draußen zu gehen?« wollte der Krake wissen. »Ich war neugierig«, erwiderte der Lungenfisch wahrheitsgemäß. »Aber nun erzähl uns«, verlangte der Delfin aufgebracht, »worin unterscheidet sich das, was du Land nennst, von der normalen Welt?« — »Das ist schwer zu beschreiben«, gab der Lungenfisch zu. »Man atmet nicht wie unter Wasser, aber daran gewöhnt man sich. Und man verständigt und bewegt sich nicht wie unter Wasser. Es gibt schöne neue Sachen zu sehen, wie den Himmel und die Wolken und die Wiesen. Und wie hier unten gibt es auch dort gefährliche und weniger schöne Dinge, wie Feuer zum Beispiel oder Löcher, aus denen man sich nicht wieder befreien kann. Ich möchte nicht sagen, dass es an Land besser oder schlechter ist als hier. Nur anders. Und neu. Allein deshalb gehe ich dort gern hin.«

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  98. Liebe Marga, mit dem Internet kannst du dir die ganze Welt in dein Wohnzimmer holen, ohne dass du vom Sofa aufstehen mußt.
    Gruß Susanne

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  99. Werte Frau Marga,

    Um mich kurz zu fassen: Das Internet ist das, was Sie daraus machen. Sie können frei darüber entscheiden, ob sie lieber den anderen zuhören oder selbst etwas erzählen wollen. Das ist quasi wie sich mit den besten Freunden treffen, nur daß man im Internet häufig vorher gar nicht weiß, daß es die besten Freunde sind.

    Viel Spaß mit dem Blog!

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  100. das ist so ziemlich das rührendste, was ich bisher in diesem interwebdingens gefunden habe.

    ja, liebe marga, da freu ich mich! auch für dich! sei willkommen und verbringen ein wenig zeit hiermit. aber bitte nur ein wenig, denn das wahre leben ist auf jedenfall immernoch da draussen! und das weisst du wohl besser, als die meisten hier.

    kuss.

    jens

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  101. Werte Marga,

    das Internet ist, um bei alltäglichen Bildern zu bleiben, wie ein Tag. Ein Tag mit all seinen Stunden. Ein Tag mit all seinen Gegebenheiten und Möglichkeiten. Das Internet aber, kann das alles zugleich sein und wann immer man möchte.

    Das morgendliche lesen der Nachrichten, die tägliche Arbeit, der Diskurs, die kurze Plauderei mit Kollegen, die angeregte Unterredung mit Freunden, das Hobby selbst oder ein Werkzeug für sein Hobby, die kurzweilige Zerstreuung und die abendliche Ablenkung durch Unterhaltung. All das kann das Internet sein - zu jeder Zeit, so oft man möchte.
    Für einige von uns ist es schon genau das.

    Alles Gute zum Geburtstag und viel Spaß im Internet, Marga!

    Sebastian

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  102. Hallo,
    das Internet ist eine Plattform auf der Informationen zwischen allen Menschen auf der Welt ausgetausch werden können. So einfach ist das !

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  103. Das Internet ist ...
    eigentlich nichts weiter, wie ganz ganz viele Computer, die miteinander kommunizieren.

    Und das worüber die Computer kommunizieren wird im Schwerpunkt von den Benutzern bestimmt.

    Hier gibt es jetzt verschiedene Benutzer ... welche, die Ihr Wissen auf Plattformen bereit stellen und die anderen, welche davon in gewisser Hinsicht einen Nutzen haben.

    Man kann das Internet mit einem gigantischen sich verändernden und immer wieder erweiterten Buch vergleichen, welches zugleich auf gleichen und verschiedenen Seiten durch ganz ganz viele Personen (die Nutzer) gelesen werden kann. Dieses Buch (Internet) kann aber so ziemlich alle Informationsformen, die man sich denken kann beinhalten. Videos, Bilder, Audio (Musik z.B.), geschriebenen Text ........

    Weiter gehend gibt es die Möglichkeit mit diesem "Buch" auch an Waren zu kommen ... man sagt sozusagen einem anderen Nutzer, dass man etwas haben will und diese Person schickt einem das einfach über herkömmliche Wege zu oder halt, wenn es um abstrakte Produkte (Computerprogramme z.B.) geht einfach und unkompliziert durch das Internet.

    .... so gibt es noch sehr viel mehr Angebote, die jede Person nutzen kann, Wege der Kommunikation (telefoniert wird heutzutage schon sehr viel über das Internet, auch wenn wir davon gar nichts mitbekommen und nichts davon wissen), wege des Informationsaustausches (was ja auch Kommunikation ist) und und und. ;)

    Man kann endlos lang schreiben, was das Internet ist. ;) Wie schon von vielen beschrieben ... es ist vieles und auch wieder nichts. ;)

    LG Ralf aka synth

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  104. Internet ist wie Kaffeeklatsch mit Bild-Zeitung nur das man dabei im Bett liegen bleiben kann. Alles gute auch noch von mir :)

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  105. Bitte, wie erstellt man ein Weblog ?
    Ich, 81 Jahre alt, schreibe e-mails und benutze das Internet als eine Art Lexikon, aber mehr kann ich nicht, hätte aber Interesse.

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  106. Lieber Anonym,
    ein Weblog kann man hierunter erstellen:http://www.blogger.com
    Dort ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die es einem sehr einfach macht , ein eigenes Blog zu erstellen und das Internet damit zu bereichern.
    Nur Mut, wir sind gespannt!
    Gruß, Susanne

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  107. Liebe Marga,

    das Internet ist ein Hohlspiegel der Gesellschaft. Alles, was es auch im richtigen Leben gibt (im Guten wie im Schlechten) gibt es auch im weltweiten Netz — nur ein bißchen verzerrt. Wie in einem Hohlspiegel werden die Dinge, die im Netz passieren, gern etwas größer dargestellt als sie eigentlich sind. Viel ist wirklich nur hohl, aber eben nicht alles.

    Nachträglich alles Gute zum Geburtstag und viel Spaß im Netz wünscht

    bosch

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  108. Das Internet ist ein virtueller Raum, in welchem man alles findet, was es auch in der Realität gibt. Informationen sind nur einen Klick weit weg.

    Das Internet ist die Zukunft!

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